Herzlich Willkommen auf dem Islandpferdehof HESTA-KYKKI


Deckbedingungen Natursprung PDF Drucken E-Mail

Die Hengste werden während der Deckperiode regelmäßig tierärztlich untersucht. Die Ergebnisse der Blut- und Tupferproben (inklusive CEM) werden per Laborbefund nachgewiesen.

Angenommen werden nur Islandstuten mit Papieren. Der Abstammungsnachweis sowie eine eventuell vorhandene Zuchtbeurteilung der Stute bitte der Anmeldung als Kopie beilegen.

Die Anmeldegebühr wird auf das Deckgeld voll angerechnet. Der Betrag gilt als Reservierungs- und Bearbeitungsgebühr, ist bei Anmeldung fällig und wird auch bei Abmeldung oder Nichtträchtigkeit der Stute einbehalten. Bitte Scheck oder Bargeld beilegen oder den Betrag auf das entsprechende Konto (siehe Anmeldeformular) überweisen.

Alle abgedruckten Preise für Leistungen enthalten die gesetzliche Mehrwertsteuer.

Falls Stuten nicht tragend werden sollten, wird das Deckgeld zurückerstattet. Die Anmeldegebühr wird in diesem Fall als Bearbeitungsgebühr einbehalten. Voraussetzung für die Rückerstattung ist eine tierärztliche Bescheinigung, die spätestens 6 Wochen nach Abholung der Stute, dem Hengsthalter schriftlich vorliegen muss. Bitte beachten Sie, dass eine Trächtigkeit/Nicht-Trächtigkeit innerhalb der ersten 16 Tage nach der Bedeckung nicht sicher feststellbar ist.

Alternativ ist auch eine kostenfreie Nachbedeckung (zzgl. Pensionskosten) oder Besamung (zzgl. Besamungskosten) derselben oder einer anderen Stute zu einem späteren Zeitpunkt oder im darauffolgenden Jahr möglich.

 

Für Stuten, die auf der Weide oder an der Hand gedeckt werden gilt:

Die Stute muss frei von ansteckenden Krankheiten sein und aus einem seuchenfreien Bestand kommen. Sie darf nicht aus einer gemischten Herde mit Wallachen kommen. Bei der Stute müssen die Hintereisen entfernt sein oder werden. Sie muss gegen Tetanus geimpft, entwurmt und auf ganztägigen Weidegang vorbereitet sein (bei Weidebedeckung in der Herde).

Die Stute sollte bei Anlieferung in Rosse sein bzw. der Rosse-Zyklus sollte bekannt sein.

Für die Stute muss eine bakteriologische Zervix-Tupferprobe mit negativem Befund (nicht älter als 28 Tage) bei Anreise vorliegen (ausgenommen sind tragende Stuten und Stuten mit Fohlen bei Fuß, wenn das Fohlen nicht älter als 4 Wochen ist und die Geburt reibungslos, ohne menschliches Eingreifen oder Nachgeburtsverhalten verlief).

Alle Stuten müssen eine negative Tupferprobe auf CEM (nicht älter als 90 Tage) vorweisen. Der CEM-Tupfer muss aus der Klitoris entnommen werden, was damit auch bei tragenden Stuten problemlos möglich ist.

Das Ergebnis der Tupferproben ist per Laborbefund nachzuweisen, frei formulierte Atteste werden nicht akzeptiert.

Die Tupferprobe kann auch vor Ort vom Hoftierarzt des Hengsthalters zu Lasten des Stutenbesitzers durchgeführt werden. Dies bitte auf dem Anmeldeformular vermerken!

Für bestmögliche Unterkunft und Pflege ist Sorge getragen. Der Hengsthalter übernimmt jedoch keine Haftung für Tod, Beschädigung, Entwendung oder Minderwert der Stute bzw. des dazugehörigen Fohlens, gleich welcher Ursache. Auch für Schäden, die durch die Zuführung der Stute zum Hengst oder durch den Deckakt selbst entstehen, ist er nicht haftpflichtig. Die Haftung des Gestüts beschränkt sich auf solche Schäden, die von ihm grob fahrlässig oder vorsätzlich beigeführt werden, jede weitergehende Haftung ist ausgeschlossen. Der Haftungsausschluss umfasst auch die Tätigkeit von Erfüllungsgehilfen und erstreckt sich auch auf deren möglichen Vorsatz.

Für von seinem Pferd verursachte Schäden haftet ausschließlich der Stutenbesitzer. Er ist dafür verantwortlich, dass eine sämtliche Fälle der Tierhalterhaftung und sonstiger Risiken abdeckende Haftpflichtversicherung für das Pferd besteht.

Die Pensionskosten betragen 10,00 € pro Tag für die Unterbringung in einer Box mit täglichem Auslauf auf einem Einzel-Paddock. Der Mehraufwand für Ekzempflege oder Medikamenten-Verabreichung wird mit 2,00 € pro Pferd und Tag berechnet (Pflegemittel und Medikamente exkl.).

Im Falle von Krankheiten oder Verletzungen der Stute, bei denen eine tierärztliche Behandlung notwendig erscheint, wird vom Hengsthalter nach dessen eigenem Ermessen zu Lasten und im Auftrag des Stutenbesitzers ein Tierarzt hinzugezogen. Gleiches gilt sinngemäß für evtl. notwendige Schmiedearbeiten. Sollte ein Aufenthalt in einer Tierklinik notwendig erscheinen, wird zunächst der Stutenbesitzer informiert. Sollte dieser nicht erreichbar sein, wird der Hengsthalter ausdrücklich bevollmächtigt, den Transport und die Behandlungen in der Klinik (auch im Operationsfall) auf Kosten des Stutenbesitzers zu veranlassen.

Sämtliche Restkosten müssen bei Abholung der Stute beglichen sein (Bankverbindung siehe Anmeldeformular) oder werden (in bar oder per Scheck).

Die Termine für eine Bedeckung an der Hand oder auf der Weide können jederzeit individuell abgesprochen werden.


Änderungen dieses Vertrages bedürfen der Schriftform. Sollte eine Vereinbarung dieses Vertrages ganz oder teilweise unwirksam sein, so wird davon die Wirksamkeit des Vertrages im Übrigen nicht berührt.

Gerichtsstand und Erfüllungsort ist Wohnort des Hengsthalters.